Konzept

Mars rocks ist ein Rahmenkonzept für multidisziplinäre Projekte - mit dem Planeten Mars als kleinstem Nenner, um Wissenschaft, Kunst und Freizeitkultur zusammen zu bringen. Die aktuellen und geplanten wissenschaftlichen Missionen zum roten Planeten wirken dabei als Inspiration, werden aber auch spielerisch auf ihre Bedeutung für den blauen Planeten hin befragt.

Holzskulptur von Thomas Hachtmann, Berlin 2004

Der Rahmen realisiert sich fallweise in Projekten, die jeweils eigene Kombinationen aus den Grundelementen bilden. Name und Idee von Mars rocks stehen dabei nicht vorn, sondern stehen als Ebene der Vernetzung zur Verfügung.

Kulturell kommt das Projekt aus der Kunst-Ecke - die grundsätzlich davon gekennzeichnet ist, dass einerseits häufig mit geringem Budget gestaltet wird, andererseits eine individuelle Perspektive verfolgt wird, die sich keinem gemeinsamen Ziel verpflichten lässt.
In diesem Projekt werden nun Verbindungen und Synergien mit Wissenschaft und Wirtschaft und deren eigenen Kulturen angestrebt; vertreten auch durch Aktive mit fachübergreifender Erfahrung.

Entstanden ist der Ansatz aus einer Diskussion in der deutschen Mars Society, wie man die "Mars analog stations", die in den USA zur PR für eine bemannte Marsexpedition betrieben werden, nach Europa bringen könnte. Als Illustration, dass die Herausforderung mehr in Kultur als in Technik liegt, wurde dann 2004 ein erstes "Mars rocks" Projekt in Berlin organisiert:
Party am Strand mit Habitat Am "Oststrand", einem leeren Sandstreifen neben der früheren Mauer, wurde ein eigens entworfenes Habitat aufgebaut. Es diente für zwei Wochen als Wohnstatt, Lichtzelt, Galerie und Logistik-Zentrale. Zum Programm gehörten live erstellte Skulpturen, Performances, eigens komponierte Mars-Musik, Partys, Weltraum-Essen, WLAN-am-Strand und ein Wettbewerb mit Lego-Robotern.

Die Fortsetzung und Auftakt zu größeren, weiter vernetzten Veranstaltungen mit weiteren Bezügen gab es im August 2008 in Köln mit Kunst, Performance und Musik in der Kolbhalle.

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